Donnerstag, 15. September 2005

Anzeige zur Bundestagswahl 2005

Bürgerinitiativen gegen A 39 zur Bundestagswahl: Partei-übergreifend für die Regional-Entwicklung und gegen Autobahngläubigkeit
30 000 Wähler aller Parteien unter- zeichneten bisher die Forderung nach einem sinnvollen Ausbau vorhandener Verkehrswege an Stelle der schädlichen und nicht finanzierbaren A 39. Viele Mitglie- der aller Parteien sind in den 30 Bürgerinitiativen aktiv. Die Be- schlüsse zahlreicher Gemeinde- und Parteigliederungen gegen die A 39 wurden von Kommunalpoliti- kern aller Parteien verabschiedet.

Wir setzen weiterhin auf Argumente und faire Diskussionen statt auf platte Verteufelung anderer Meinungen und dogmatische Parteidisziplin.
Die Fakten über die verkehrs- und regionalpolitische Unsinnigkeit der A 39 werden sich in allen Parteien weiter durchsetzen. Bei den Kommunalwahlen 2006 können und werden wir die A 39-Gegner auch innerhalb der Kandidatenlisten aller Parteien gezielt ankreuzen und unterstützen.
Mit Ihrer Erst- oder Zweitstimme können Sie jedoch auch bei dieser Bundestagswahl ein Zeichen gegen die A 39 setzen.

Für den Dachverband der 30 Bürgerinitiativen gegen die A 39: Annette Niemann, Friedhelm Feldhaus und Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel, Tel. (O 58 23) 1O 94 (V.i.S.d.P.).
Zur Finanzierung dieser Anzeige bitten wir um Spenden auf das Konto:
BI Nordwestkreis, Kto.-Nr. 12O 8137 OO1
bei der Volksbank Uelzen BLZ 258 622 92.

Dienstag, 13. September 2005

Partei-übergreifend gegen die A 39

Anlässlich der Bundestagswahl haben die Bürgerinitiativen gegen die geplante Autobahn A 39 erklärt, dass sie auch weiterhin partei-übergreifend für Regional-Entwicklung und gegen Autobahngläubigkeit einsetzen wollen. „Die 30.000 Unterschriften gegen diese unsinnige Autobahn und für den Ausbau vorhandener Verkehrswege stammen schließlich von Wählern aller Parteien“,  betont Friedhelm Feldhaus als Sprecher des Dachverbands der A39-Gegner. Genauso hätten sich schon jetzt etliche Gemeinderats-Fraktionen parteiübergreifend gegen die A 39 ausgesprochen. Eine dogmatische Pro-A39-Strategie stoße innerhalb der Parteien auf erhebliche Widersprüche, insbesondere unter dem Eindruck von Stimmenverlusten, wie zuletzt bei der Europawahl. Laut Feldhaus wird sich die Einsicht in die verkehrs- und regionalpolitische Unsinnigkeit der A 39 auch in den Parteien weiter durchsetzen. Mit ihrer Erst- oder Zweitstimme würden viele Wähler auch jetzt schon Zeichen setzen. Bei der Kommunalwahl 2006 könnten die Wähler dann sogar innerhalb der Parteilisten gezielt die A39-Gegner ankreuzen. 

Eckehard Niemann
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Donnerstag, 25. August 2005

30.000 Unterschriften gegen die A 39 für Minister Hirche

Anlässlich eines Gesprächs über die Planung der Autobahn A 39 in Dahlenburg haben heute 100 Demonstranten dem niedersächsischen Verkehrsminister Hirche einen Gutschein über bisher 30.000 Unterschriften gegen die A 39 und für den Ausbau vorhandener Verkehrswege überreicht. Juliane Haufe als Sprecherin des Schutz- und Klagefonds machte dem Minister deutlich, dass viele Menschen in der Region durch die A 39 gravierende Beeinträchtigungen für Menschen, Umwelt, Landwirtschaft, Mittelstand und Gewerbe befürchteten. Minister Hirche äußerte seinen Respekt vor dem Engagement und dem Anliegen der A39-Gegner und versicherte, dass deren Anliegen im Rahmen des anstehenden Raumordnungsverfahrens ernsthaft geprüft würden. Die Forderung des Sprechers des Dachverbands gegen die A 39, Friedhelm Feldhaus, nach einer gleichberechtigten Untersuchung und Planung eines Ausbaus der belasteten Bundesstraßen stimmte Minister Hirche nicht zu. Er hoffe auf eine Belebung der unterentwickelten Region durch die A 39. Sprecher der Bürgerinitiativen gegen die A 39 widersprachen dieser Einschätzung und verwiesen auf die hiesige Hightech-Agrarwirtschaft und die starke Ernährungsindustrie, auf die geplanten Zukunftsinvestition in Fabriken für nachwachsenden Sunfuel-Treibstoff und die Standortfaktoren Tourismus und Kurbetrieb. Hier müsse die Regionalentwicklung gezielt ansetzen und nicht bei der unsinnigen A 39. Minister Hirche und die A39-Gegner vereinbarten, weiter an einem fairen Dialog festzuhalten.           

Eckehard Niemann
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Sonntag, 21. August 2005

Auch Suchraum-Ausweitung bringt keine verträgliche A39-Trasse

Die Bemühungen Lüneburger Politiker um eine Nordost-Ausweitung des A39-Suchraums ist nach Einschätzung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39 das deutliche Eingeständnis dafür, dass die Planer bisher keine menschen- und umweltverträgliche Autobahntrasse durch die Region gefunden haben. „Wenn die möglichen Trassenverläufe konkreter werden, können auch ehemalige Befürworter die zerstörerischen Auswirkungen der A 39 nicht mehr leugnen“, so Dachverbands-sprecher Friedhelm Feldhaus, „und dies wird natürlich genau so bei den neu geforderten  Trassenverläufen deutlich werden.“ Das Wegschieben der A 39 von der eigenen Haustür weg zu den Nachbarorten sei unwürdig und perspektivlos. Feldhaus verwies auf die Warnungen der Planer vor den gravierenden Auswirkungen für Anwohner, Landwirte und Umwelt auch im Raum nordöstlich von Lüneburg. Dies verbreitere lediglich den Widerstand, wie die neu gegründete Bürgerinitiative in Scharnebeck zeige. Im Falle einer Suchraumausweitung müsse zudem der gesamte Planungsprozess der letzten 2 Jahre wiederholt werden. Die A39-Gegner fordern statt immer neuer Ausweitungen des Suchraums eine gleichberechtigte Untersuchung und Planung des Ausbaus der Bundesstraße 4, deren Verweigerung durch die Planer stelle einen erheblichen juristischen Angriffspunkt gegen die gesamte A39-Planung dar.

Eckehard Niemann
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Mittwoch, 20. Juli 2005

Bundesstraßen-Entlastung nicht A39-Plänen opfern!

Der Dachverband der 30 Bürgerinitiativen gegen die A 39 unterstützt die Forderung zahlreicher Orte nach einer schnellen Verkehrsentlastung durch Ortsumfahrungen und Mautregelungen. „Es darf nicht sein, dass diese Projekte vordergründigen autobahntaktischen Gründen geopfert werden“, so Dachverbands-Sprecher Friedhelm Feldhaus, „denn die Realisierung der A 39 wird vermutlich allein am Finanzmangel scheitern. Selbst viele Verantwortliche rechnen nicht mit einem Baubeginn innerhalb der nächsten 15 Jahre.“ Zudem sei verkehrswissenschaftlich nachweisbar, dass die Belastung der B 71 oder B 4 oder solcher Orte wie Kirchweyhe oder Melbeck durch die A 39 kaum vermindert würde. Feldhaus verwies auf Informationen der Bürgerinitiativen, wonach die lange geforderte Neu-Markierung der B 4 zwischen Bienenbüttel und Kirchweyhe nunmehr endlich geplant sei. Die versetzte „2 plus 1“-Markierung würde dann – wie schon auf der Ortsumfahrung Uelzen - das problemlosere Überholen von LKWs ermöglichen und damit einen Großteil der Probleme auf der B 4 beseitigen. Allerdings sei die avisierte Realisierung im Jahre 2007/2008 viel zu spät: „Die Neu-Markierung der B 4 muss jetzt zügig angegangen werden!“          

Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann