Grüne zum Besuch des Verkehrsministers in Röbbel: Magerer geht’s nicht
Der Kreisverband Uelzen der Grünen ist vom
Besuch des VerkehrsministersAlthusmann in Röbbel schwer enttäuscht. „In unserer Region gibt es kaum einen Ort
wie Röbbel , an dem so deutlich wird, welche Schäden für Mensch und Natur die
A39 mit sich bringen wird,“ sagt Heiner Scholing, Kreisvorsitzender der Grünen.
„Und dem zuständigen Minister und auch dem hiesigen Landtagsabgeordneten
Hillmer fallen nur Allgemeinplätze ein,“ so Scholing weiter. Auch die besondere
Belastung des Kurorts Bad Bevensen, wenn der 3. Bauabschnitt vor den Toren der
Stadt endet, ist aus Sicht des Verkehrsministers wohl unabänderlich. „Es ist
unverantwortlich, wie der zuständige Minister hier mit dem Anliegen der Kurstadt
umgeht, uns wurde immer versprochen, dass die gleichzeitige Realisierung der
Teilabschnitte 3 und 2 oberste politische Priorität hat. Nun hat Herr Althusmann sehr
deutlich gesagt, dass die Teilabschnitte getrennt freigegeben werden. Nach
Freigabe eines Teilabschnitts wird der abfließende Verkehr durch die Stadt zur B4
fließen“ meint der Grüne Martin Feller, Vorstandsmitglied im Kreisverband.
„Planlos startet der Verkehrsminister ins neue Jahr. Das macht der Besuch in
Röbbel allzu deutlich. Denn bisher scheint sich der Minister mit den Problemen, die
mit dem geplanten Bau der A39 einhergehen, noch nicht beschäftigt zu haben,“ fügt
Detlev Schulz-Hendel, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion
hinzu. „Der Minister sollte entgegen seines Rufs als „Ankündigungsminister“
handeln und die Planungen zum Bau der A 39 stoppen,“ so Schulz-Hendel weiter.
„Für die Grünen bleibt es dabei: Der Bau der A 39 ist sowohl ökologisch als auch
ökonomisch nicht vertretbar, zumal es mit einem vollständigen 2 plus 1 Ausbau der
parallel laufenden Bundestraße 4 eine echte Alternative zur geplanten Autobahn
gibt,“ sagt Schulz-Hendel.
Pressemitteilung: Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband
Uelzen, Heiner
Scholing, Kreisvorsitzender, Zum
Silberstein 20, 29553
Bienenbüttel