Donnerstag, 30. März 2006

Interesse an Klagefond gegen A 39 wächst

Nach Einschätzung des Dach­verbands der 30 Bürgerinitiativen gegen die A 39 hat die Bekanntgabe der vorläufigen Vorzugsvariante die Intensität und die Breite des Widerstands gegen diese „milliardenteure Nonsens-Autobahn“ weiter verstärkt. Vor allem entlang dieser möglichen „Trasse“ habe auch das Interesse am Schutz- und Klagefonds gegen die A 39 nochmals sprunghaft zugenommen.

„Zwar werden die unmittelbaren Zerstörungen und Beeinträchtigungen von Höfen, Flächen, Häusern, Gemeinden oder Beregnungen während des laufenden Raumordnungsverfahrens noch nicht direkt abgearbeitet“, so Dachverbands-Sprecherin Annette Niemann aus Aljarn, „aber die Einwendungen aus raumordnerischer Sicht dienen bereits der Vorbereitung von Klagen in möglichen Planfeststellungsverfahren.“ Frau Niemann, die zugleich eine der Sprecherinnen des Schutz- und Klagefonds ist, kündigte ein baldiges Mitgliedertreffen an, bei dem die neue Lage und die Hilfe bei der Formulierung von Einwendungen Thema sein werden. Unter Telefon 05807-1399 könne sich jeder über diese Interessenvertretung informieren, die für einen Einmalbeitrag eine effektive Vertretung für Privatpersonen, Gemeinden oder Verbände durch eines der renommiertesten deutschen Anwaltbüros gewährleiste. Angesichts der teilweise existenzbedrohenden Auswirkungen der A 39 rechnen die Bürgerinitiativen, trotz der knappen Frist bis Mitte Mai, mit Tausenden von Einwendungen.

Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel

Mittwoch, 29. März 2006

Demo und Mahnfeuer

 A 39-Gegner gut aufgestellt

Der Dachverband der Bürger­initiativen gegen die A 39 sieht sich für die anstehenden Auseinandersetzungen und das Raum­ordnungsverfahren gut gerüstet.

Nach Angaben von Pressesprecher Eckehard Niemann arbeiten über tausend Aktive in den 30 Bürgerinitiativen zwischen Lüneburg und Wolfsburg seit über zwei Jahren solidarisch zusammen, um die wirtschaftliche Unsinnigkeit und die umwelt- und regionalschädliche Wirkung dieses milliardenteuren Prestige-Objekts deutlich zu machen. „Weit über 30.000 Unterschriften, der Hundert-Trecker-Treck, zahlreiche Resolutionen von Gemeinden und die schwachen Argumente der verantwortlichen Politiker machen deutlich, dass man die A 39 politisch verhindern kann“, so Niemann. In den Schutz- und Klagefonds hätten Landwirte, mittelständische Unternehmer und bedrohte Anwohner einer A 39 bereits jetzt 60.000 Euro eingezahlt, die juristische Vertretung durch eines der besten Anwaltsbüros werde im anstehenden Raumordnungsverfahren voll zur Geltung kommen. Nach der Aufdeckung, dass die A 39 nur ein mageres Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,87 aufweise (statt der offiziell behaupteten 3,4), sei die unfinanzierbare A 39 nicht mehr im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans zu halten. Laut Sprecher Niemann haben sich die Bürgerinitiativen dennoch auf eine lange Auseinandersetzung im gesamten A 39-Suchraum eingerichtet. Man werde sich noch stärker für regional- und verkehrspolitische Alternativen einsetzen, z.B. für die rasche Neumarkierung von Überholspuren auf der B 4 und für eine faire, gleichberechtigte Planung des Ausbaus von Bundesstraßen mit Ortsumgehungen. Während der gestrigen Demonstration vor der Stadthalle Uelzen kündigte er außerdem die Aktion „40 Feuer gegen die A 39“ an, bei der am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in vielen Dörfern entlang der möglichen Trassen Mahnfeuer gegen die geplante Autobahn brennen werden.

Diesen Text sowie eine Auswahl von Fotos von der Demonstration der A 39-Gegner vor der Stadthalle in Uelzen können Sie per E-Mail erhalten. Bitte kontaktieren Sie Andreas Conradt unter h imbergen[at]keine-a39.de oder per Telefon unter O5828 / 97 99 3O.

Fotos und Text stehen ab Dienstag, 28. März 2006, 14.00 Uhr für Sie zur Bestellung bereit. Die Fotos werden als JPG-Dateien in der Größe 2464 x 1648 Pixel (d.h. ca. 20 cm Breite bei 300 dpi) versandt.

Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel

40 Feuer gegen die A39


Zu vielen Anlässen haben die Gegner der geplanten A 39 medienwirksame Aktionen veranstaltet, aber auch solche, die einfach nur Spaß gemacht haben oder den Zusammenhalt fördern sollten. Die folgenden Bilder  lassen Sie die wichtigsten Stationen im Kampf gegen die Nonsensautobahn nacherleben.

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert.
Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert
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Am 29. März 2006 haben A 39-Gegner mit Feuern gegen die A 39 protestiert

Samstag, 25. März 2006

A 39-Gegner gut aufgestellt

Der Dachverband der Bürger­initiativen gegen die A 39 sieht sich für die anstehenden Auseinander­setzungen und das Raumordnungs­verfahren gut gerüstet. Nach Angaben von Presse­sprecher Eckehard Niemann arbeiten über tausend Aktive in den 30 Bürgerinitiativen zwischen Lüneburg und Wolfsburg seit über 2 Jahren solidarisch zusammen, um die wirtschaftliche Unsinnigkeit und die umwelt- und regionalschädliche Wirkung dieses milliardenteuren Prestige-Objekts deutlich zu machen.

„Weit über 30.000 Unterschriften, der Hundert-Trecker-Treck, zahlreiche Resolutionen von Gemeinden und die schwachen Argumente der verantwortlichen Politiker machen deutlich, dass man die A 39 politisch verhindern kann“, so Niemann. In den Schutz- und Klagefonds hätten Landwirte, mittelständische Unternehmer und bedrohte Anwohner einer A 39 bereits jetzt 60.000 Euro eingezahlt, die juristische Vertretung durch eines der besten Anwaltsbüros werde im anstehenden Raumordnungsverfahren voll zur Geltung kommen. Nach der Aufdeckung, dass die A 39 nur ein mageres Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,87 aufweise (statt der offiziell behaupteten 3,4) sei die unfinanzierbare A 39 nicht mehr im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrs­wege­plans zu halten. Laut Sprecher Niemann haben sich die Bürgerinitiativen dennoch auf eine lange Auseinander­setzung im gesamten A 39-Suchraum eingerichtet. Man werde sich noch stärker für regional- und verkehrspolitische Alternativen einsetzen, z.B. für die rasche Neumarkierung von Überholspuren auf der B 4 und für eine faire, gleichberechtigte Planung des Ausbaus von Bundesstraßen mit Ortsumgehungen. Als nächste Aktionen kündigte er eine Demonstration am Dienstag um 12 Uhr vor der Stadthalle Uelzen und die Aktion „40 Feuer gegen die A 39“ am Mittwoch um 19 Uhr an.

Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel

Samstag, 18. März 2006

A39-Gegner nehmen Einladung des Verkehrs­ministeriums an

In einem Brief haben die Bürgerinitiativen gegen die A 39 haben eine Einladung des Bundesverkehrsministeriums zu einem Gespräch über das Nutzen-Kosten-Verhältnis dieser Autobahn angenommen.

Die Verkehrsexperten der Bürgerinitiative „Aktion Lebensberg“ hatten mit detaillierten Berechnungen aufgedeckt, dass die Wirtschaftlichkeit der A 39 nicht – wie bisher offiziell angegeben – bei 3,4 liegt, sondern bei „kläglichen“ 1,87. Daraus hatte der Dachverband der A39-Gegner die Forderung abgeleitet, die A 39 unverzüglich aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans zu streichen und stattdessen Bundesstraßen wie die B 4 und die B 71 auszubauen.

Verantwortlich und Ansprechpartner als
Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann
Varendorfer Str. 24
29553 Bienenbüttel